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15.01.2010 Dresden - Sonnenhof, Cafe Bücherbord, freundliche und wenige, dafür gute Begegnungen, unkomplizierte Gespräche. 3 der Besucher haben eigene Erfahrungen mit psychischer Erkrankung, tauschen Infos aus. Ein junger Mann, eine junge Frau haben Interesse am Thema: Medikamente reduzieren, absetzen? WIR: Kontakte vermittelt, Empfehlung von Zeitungsartikel aus 2009 (Sozialpsychiatrie Rot) konkret zu diesem Thema, Autoren empfohlen, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen- Weinhold und Aderhold. Sehr dankbare Reaktionen. Mit den Betreibern des Cafes weitere Zusammenarbeit, Treffen zur Nutzung, geplant.
27.01.2010 ODC Center (sehr große Vorraumfläche) Reflektion: die meisten Menschen strömen vorbei, schauen weg, Hand als Abwehr- was da heißt: kein Kontakt erwünscht, kein Bedarf. Ich werde still und verstehe und sehe mich selbst beim schnell noch einkaufen gehen- und von keinem möchte ich angesprochen werden und habe keinerlei Bedarf und Interesse für irgendwelche Sachen. Mein Kopf ist noch voll von der Tagesarbeit, bin im Kopf beim Pläne schmieden für die nächsten Arbeitsabläufe, weil immer irgendwie zu wenig Zeit da ist. Nur mit sehr wenigen kommen wir kurz ins Gespräch. Aufmerksam zugehört und interessiert zeigten sich die Verkäufer in den Läden ohne Kundschaft. Bemerkungen: j.M.: „mit so seelischem Zeug hab ich“s nicht so“, „ich bin knallharter Rechter, ist das da och was für mich?, „hmm interessant“
14.4. 2010 Universität Mensa
Durchlauf von ca. 2000 Studenten, davon ca. mit 100 Leuten Kurzkontakte, intensivere Gespräche mit ca. 20- 25. Sehr schöne, von Neugierde und Interesse geprägte Gespräche, teilweise mit ganz zielgerichteten Fragen. Viele hatten im weitesten Sinne in irgendeiner Form schon Kontakt mit dem Thema psychische Erkrankung, im Freundes, Studentenkreis oder Familie. Interessant war die enorme Offenheit einiger Studenten. Im Ergebnis: Nachfragen zu Arbeitseinsätzen bei der GESOP, auch ehrenamtlich- habe eine an die Wohnstätte weitergeleitet, Weitertragen unserer Anliegen in die Studiengruppen bei sozialen Studienrichtungen mit evtl. folgender Einladung an uns, um Themen nochmals konkreter vorstellen zu können.
Es gab auch Berührungspunkte mit Studenten, wo wenig Erfahrung mit sozialen Bereichen da ist, die waren offen und berichteten z.B. wie schwach teilweise die sozialen Kompetenzen seien, und welche Haltungen teilweise eingenommen werden. Einer sagte z.B. wir werden förmlich zur Assozialität erzogen, keine Auseinandersetzung, jeder mogelt sich durch. |